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An der #BBS3Stade wurde in der letzten Woche deutlich, dass Simulation besonders dann wirkt, wenn Lernen praxisnah, aktiv und reflektiert gestaltet wird.


Im Rahmen der dreitägigen Inhouse-Fortbildung Skills- und Simulationstrainer:in (Instruktor:in) setzten sich die Teilnehmenden intensiv mit den Grundlagen, Methoden und Gestaltungsmöglichkeiten simulationsbasierter Lehre auseinander. Ziel war es, Lernende bestmöglich auf die Herausforderungen ihres späteren Berufsalltags vorzubereiten.


🔹 Tag 1: Grundlagen verstehen und erleben


Von Skillstraining über Szenariendesign bis zum Debriefing wurden die zentralen Bausteine simulationsbasierter Lehre erarbeitet und deren Bedeutung für nachhaltiges Lernen reflektiert.


🔹 Tag 2: Simulation als Erfahrungsraum


Mit einer Simulationsperson und einem High-Fidelity-Simulator wurden praxisnahe Szenarien durchgeführt, in denen Kommunikation, Teamarbeit und situatives Handeln im Mittelpunkt standen.


🔹 Tag 3: Szenarien gestalten und erproben


Die Teilnehmenden entwickelten eigene Simulationsszenarien für ihren Unterricht. Ein Team konzipierte dabei einen Room of Errors, der anschließend von den anderen Teilnehmenden live getestet wurde.


🔍 Was ist ein Room of Errors?


In einer realitätsnah gestalteten Lernumgebung werden gezielt Fehler und Risikosituationen eingebaut. Die Aufgabe der Lernenden besteht darin, diese zu erkennen, zu analysieren und passende Maßnahmen abzuleiten.


✅ Dieses Format fördert die Beobachtungsfähigkeit, das klinische Denken und das Bewusstsein für Patient:innensicherheit. Gleichzeitig ermöglicht es einen motivierenden, aktiven Zugang zu komplexen Praxissituationen.


💡 Unsere zentrale Erkenntnis:


Simulation schafft einen geschützten Rahmen, in dem Lernende Handlungssicherheit entwickeln, Fehler reflektieren und ihre Kompetenzen nachhaltig stärken können, mit direktem Bezug zur beruflichen Praxis.


Ein herzlicher Dank an das engagierte Team der BBS 3 Stade für die aktive Mitarbeit, die kreativen Ideen und die gemeinsame Weiterentwicklung einer modernen, praxisnahen Ausbildung 💯 .





Room of Errors in der Skillstrainer:in Fortbildung
Room of Errors in der Skillstrainer:in Fortbildung

 

In maritimer Atmosphäre durfte ich vergangene Woche über 4 Tage das engagierte Team der UKSH Akademie Kiel in einem Inhouse-Workshop begleiten. ⛵


Das gemeinsame Ziel:


Die Skills- und simulationsbasierte Lehre noch stärker in der generalistischen Pflegeausbildung zu verankern.


Im Fokus standen:


✅ evidenzbasiertes #Debriefing im Skills- und Simulationstraining


✅ der Einsatz von #Simulationspersonen in realitätsnahen Lernszenarien


✅ Arbeiten mit #HighFidelitySimulatoren


✅ das Prüfungsformat #OSCE


Neben fundierten theoretischen Impulsen nach internationalen Standards ging es vor allem um das Ausprobieren, den Perspektivwechsel und um die Frage:


Wie schaffen wir Lernräume, in denen sich alle sicher fühlen und wirklich wachsen können?


Besonders deutlich wurde dabei wieder, wie zentral die psychologische Sicherheit im #SkillsLab ist. Sie bildet die Basis für nachhaltigen Kompetenzaufbau und echte Lernerfahrungen.📈


Vielen Dank an das gesamte Team für die Offenheit, den intensiven Austausch und die durchweg positive Arbeitsatmosphäre.


Ich wünsche euch viele erfolgreiche Simulationen mit euren Lernenden! 🌟


Skillstrainer:in Fortbildung UKSH Akademie Kiel
Skillstrainer:in Fortbildung UKSH Akademie Kiel

 

… so das Fazit einer Teilnehmerin der 3-tägigen Grundlagenqualifikation „Skills- und Simulationstrainer:in“ vergangene Woche in Hamburg.


Ein inspirierender Austausch zwischen zwölf engagierten Pädagoginnen aus fünf Bundesländern führte zu einer wichtigen gemeinsamen Erkenntnis:


👉 Für wirksame Kompetenzentwicklung ist nicht die Ausstattung eines Skills Labs entscheidend, sondern ein durchdachtes didaktisches Konzept und qualifizierte Lehrende.


In der Grundlagen- und Zusatzqualifikation (Skills- und Simulationstrainer:in & OSCE) haben wir gemeinsam erarbeitet, wie motivierende Lernerfahrungen entstehen, Simulationen gezielt geplant werden und nachhaltiges Lernen, insbesondere durch strukturiertes Debriefing, gelingt.


Besonders die reale Simulation mit einer erfahrenen Simulationsperson hat eindrucksvoll gezeigt, wie wirkungsvoll authentische Rollenarbeit sein kann. Ganz unabhängig vom Technik-Level.


Simulation ist eine zentrale pädagogische Strategie, um Lernende auf eine sichere Versorgung vorzubereiten. Entscheidend ist dabei die systematische Integration in Curricula, um die Lücke zwischen Theorie und Praxis zu schließen.


Qualität in Simulationen entsteht nicht durch mehr Technik, sondern durch klare Lernziele, Struktur und pädagogische Kompetenz.


Danke an alle Teilnehmenden für die inspirierende Lernatmosphäre und an die #BS12Hamburg für die Bereitstellung der Räume und die tolle Unterstützung! 🙏




Skillstrainer:in & OSCE Fortbildung Hamburg
Skillstrainer:in & OSCE Fortbildung Hamburg

 
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